Jubliäumskonzert zum 75-jährigen Bestehen des Israel Philharmonic Orchestra
24. Dezember 2011 im Hangar Tel Aviv
Dirigent: Zubin Mehta
Solist: Evgeny Kissin
Programm
Fryderyk Chopin: Klavierkonzert in e-moll op. 11
Fryderyk Chopin: Klavierkonzert in e-moll op. 11
Encore
Fryderyk Chopin: Scherzo in b-moll op.32
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Der im letzten Oktober 4o gewordene Evgeny Kissin zählt hinsichtlich Virtuosität zur Crème de la Crème unter den Pianisten. Seine glänzende Technik dient ihm jedoch nur als Mittel zum Zweck der Musik. In der Interpretation dieses Klavierkonzertes verzichtet er auf unnötige Ornamente und überflüssige Emotion. Mit gut bedachtem Tempo, zarter Tongebung und kluger Nuancierung spielt er träumerisch und nobel. Eine meisterhafte Interpretation, welche Kissin als einer der bedeutendsten Chopin-Interpreten unserer Zeit noch ein mal bestätigt.
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Termine(im deutschsprachigen Raum)
Beethoven: Sonate in cis-moll(Mondschein) op.27 Nr.2
Barber: Sonate op.26
Chopin: Sonate No. 3. in h-moll u. Nocturne as-dur op 32 No. 2
23. Mär. Philharmonie München
27. Mär. Musikverein Wien
31. Mär. Hochschule für Musik Freiburg(im Ramen des Emil Gilels Festivals)
12. Dez. Strasbourg
27. Mär. Musikverein Wien
31. Mär. Hochschule für Musik Freiburg(im Ramen des Emil Gilels Festivals)
12. Dez. Strasbourg
Concerto pour piano en la mineur, Op. 16, d'Edvard Grieg
Schedule: http://www.kissin.dk/concerts.html

Lieber lotus-eater, über Kissin werden wir nicht streiten, da bin ich ganz bei Ihnen. Aber ich kann Sie hier erreichen. Muss Ihnen von einem Telefonat berichten aus New York. Ein weltbekannter Regisseur, ein Freund, mußte, seiner Frau zuliebe, in die MET um sich den Musikbrei The enchanted island anzusehen und anzuhören. Barockoper in der MET mit 4000 Plätzen. Das geht gar nicht. Nun war die Musik aus verschiedensten Werken zusammen-gesucht und erzeugte über drei Stunden Langeweile. Man kam ja wegen Domingo der gestern bei der Premiere offiziell 71 wurde aber unter uns 78 ist. Denn er wurde nachweislich 1934 geboren und nicht 1941 wie sein mexikanischer Pass aussagt. Der spanische aber sagt die Wahrheit. Nun jeder hat seine Macken. Domingo ganz besonders, denn er will ja alles und kann einfach nicht aufhören. Seine Dirigate sind für Musikkenner schmerzlich. Seine Rigolettos auch. Und dann hatten die Leute den Salat. Er war ganze 18 Minuten auf der Bühne, lächerlich verkleidet mit Neptunbart und Dreizack. Bis er auftrat verging eine Stunde. Natürlich waren wieder einige frenetisch das ist nicht zu ändern in einem Land in dem oft jede Kritikfähigkeit einfriert. Man sieht das bei Jonas Kaufmann der hier, wäre er nicht so gut aussehend, wenig beachtet würde. Es gibt wenige Kritiker die nach europäischen Standards urteilen. Man kann natürlich auch wegen Joyce DiDonato und Danielle DeNiese, die den Abend auch nicht retten konnten aber vielleicht Peter Gelb dem Direktor nicht absagen wollten. Eine reine Barockshow ohne Spannung und Tiefgang und wirklichen Zusammenhang. Die Frau meines Freundes wollte tiefnachts noch zu einem bekannten Italiener zum Essen. Das war noch nie vorgekommen. Solche Frust-Wirkungen erzielt ein solcher Abend. Ich genieße den Bois Royal vor meinen
AntwortenLöschenFenstern in meinem Haus L'ermitage bei Fontainebleau und erspare mir das Gestrüpp des Kunstwaldes in The enchanted island.
Amitiés, best wishes, cordialmente...
Vielen Dank für Ihren Bericht.
AntwortenLöschen4000 Sitzplatz für eine Barockoper ist einfach Unding.Der Neue Merker bestätigt meine Meinung:"Die Metropolitan Opera ist wohl auf Grund ihrer Größe das denkbar ungeeignetste Haus für eine Barockoper." Ich habe Danielle de Niese im Theater an der Wien, mit 1.129 Sitzplätze, gehört. Die Stimme der Barocksänger reichen gerade für so einen Theatersaal.
Über Domingos Auftritt in dieser Oper, beschrieb Marie von Baumbach von der Neuen Merker folgenden Inhalt. "Plácido Domingo ist natürlich eine Luxusbesetzung für den Neptun (seine 126. Rolle) und bekommt bei seinem Auftritt Szenenapplaus (Zitat einer Dame in der Pause am Campagnerstand: “Hoffentlich wird’s im zweiten Teil etwas fröhlicher. Der Neptun hat wenigstens Schwung rein gebracht”). Domingos Rolle ist sehr kurz; der ganze Abend dauerte inklusive Pause über drei Stunden, ich schätze, er ist davon etwa zwanzig Minuten auf der Bühne. Seine erste Szene hat Domingo nach etwa einer Stunde, wenn Ariel in Neptuns Reich abtaucht. Im Publikum ist die Spannung geradezu spürbar, nach dem Motto “Aha, jetzt kommt Domingo”."
Ich versuche Karten für „Tamerlano“ in den Salzburger Festspielen zu bekommen.
In der Oper(Konzertante) wird Domingo als Bajazet singen. Es gibt bessere Tenöre für diese Rolle. Der Intendant Alexander Pereira aber, will unbedingt Domingo. Für mich ist er nur eine Nebenfigur. Mich interessiert der erste Auftritt zusammen mit Bejun Metha und Franco Fagioli.
Wünsche Ihnen eine schöne Zeit!
Man will den Namen. Aber da ist nichts mehr. In New York jetzt hat Domingo sogar seinen Text vergessen und machte eine durchaus lächerliche Figur. Zumal auch die Stimme ohne Dynamik fast eintönig klang. Es wäre gut er würde mal abtreten, denn man kann sich auch die eigene Leistung kaputt machen.
AntwortenLöschenManche haben halt die Klebermentalität. Ich wünsche Domingo einen würdevollen Abgang.
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